Was Sie über Tanzen wissen sollten!

Welche Leistungen bietet Ihnen die Tanzschule Mihm?

Unsere Tanzschule vermittelt bekannte, beliebte und gern getanzte Gesellschaftstänze, wie die berühmten Tänze der Standardsektion. Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Fox, Quickstep/Foxtrott und Discofox lauten die Namen aus dieser Rubrik. Ebenso gerne getanzt werden  lateinamerikanische Tänze, wozu Samba, Salsa, Merenque, Baccata, Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive zählen. Diese Liste deckt sich weitgehend mit den Inhalten des Welttanzprogramms. Da sich Paare gemeinsam auf die beschwingte Musik bewegen, sind unsere Trainer gehalten, Ihre Körperhaltung und den richtigen Schwung zu fördern, damit Ihnen das Tanzen zu zweit Spaß macht.

Welche Tänze gehören zu den Standardtänzen?

Standardtänze: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Fox, Quickstep/Foxtrott und Discofox.

Welche Tänze zählen zu den lateinamerikanischen Tänzen?

Lateinamerikanische Tänze: Samba, Salsa, Merenque, Baccata, Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive.

Wie melde ich mich am besten zu einem Tanzkurs an?

Bequem und direkt auf unserer Internetseite, direkt bei der Kursübersicht. Sie können uns aber auch gerne über das Kontaktformular oder direkt per Telefon (0661 250 68 57) oder E-Mail (buero@tanzschule-mihm.de) ansprechen und Ihre Fragen mit uns im persönlichen Gespräch klären.

Was muss ich zum Tanzkurs mitbringen?

Gute Laune und Freude am Lernen. Kleiden Sie sich so, wie es für Sie angenehm ist. Tanzen belastet Ihren Organismus sanft. Daher ist besonders in der wärmeren Jahreszeit luftige Kleidung mit kurzen Ärmeln zweckmäßig. Im Winter sorgen natürlich auch langarmige Hemden, Blusen oder Shirts für ausreichend Bequemlichkeit. Bitte ziehen Sie saubere Straßenschuhe an oder bringen Sie zum Tanzen vor allem in feuchteren Jahrezeiten extra Schuhe mit. Das schont unseren hochwertigen Parkett-Tanzboden.

Welche Schuhe ziehe ich zum ersten Tanzunterricht an?

Ziehen Sie zu Beginn Schuhe an, die Ihnen gefallen, in denen Sie gut stehen und sich wohl fühlen. Die Schuhe sollten zum Schutz unserer Parkett-Tanzfläche sauber sein. Frauen empfehlen wir bequeme Schuhe, die einen niedrigeren oder auch höheren Absatz haben und an den Zehen geschlossen sind.

Gibt es ein Höchstalter?

Ganz gewiss nicht. Tanzen ist ein Freizeitvergnügen für jedes Alter. Entsprechend genießen jüngere wie ältere den riesigen Spaß an der Bewegung und dem Drumherum.

Wie groß sind die Kursgruppen?

Um Sie optimal und individuell betreuen zu können, sind die Gruppen in den Grundkursen auf 25 Paare beschränkt. Allerdings geht es auch kleiner, denn wir beginnen mit Gruppen von sechs Paaren. In den Kursen für Fortgeschrittene reduziert sich die Anzahl noch einmal, da Sie bis dahin mehr Dynamik entwickelt haben.

Kann man auch schnuppern?

Sehr gerne. Kommen Sie zu den ausgewiesenen Terminen im Kursplan oder besuchen Sie einen unserer Tanzschulclubs, um sich von unserer Leistung vor Ort zu überzeugen. Natürlich bieten wir auch regelmäßig speziellen Schnuppertermine an.

Gibt es auch Singlekurse?

Ja, aber wir haben die Tanzpartnersuche und -auswahl den Kursen vorangestellt, damit Sie nicht die „Katze im Sack kaufen“. Also nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vielleicht haben wir bereits die oder den richtige(n) für Sie.

Ist Tanzen schwer zu erlernen?

Unter der richtigen Anleitung lernt jeder Tanzen. Mit ein wenig Geduld können Sie schon bald sicher auf Bällen oder anderen Tanzveranstaltungen beschwingt loslegen. Keine Sorge also; es geht leichter von der Hand als viele glauben.

Wo kann ich Tanzschuhe kaufen?

Kaufen Sie bequem bei uns ein. Wir haben alle gängigen Größen vor Ort. Falls nicht, bestellen wir direkt beim Hersteller für Sie. Fragen Sie uns nach unserem Katalog.

Was verbirgt sich hinter dem Tanzschulclub?

Wenn Sie alle Kurse durchlaufen haben und sich regelmäßigen Unterricht wünschen, können Sie unserem Tanzschulclub beitreten. Der Club baut auf den Inhalten der Kurse auf und verbessert Ihr Tanzen kontinuierlich durch einen wöchentlichen Unterricht weiter. Wie in den Kursen haben wir die Gruppengrößen beschränkt (max. 12 Paare).

 

Tanz ABC - Standardtänze

Discofox

Der Discofox erfreut sich hoher Beliebtheit. Schließlich kann man diesen Tanz doch bei fast jeder Gelegenheit zeigen. Der Grundschritt entstammt dem Quickstep (auch Foxtrott genannt), das “Seit-Schließen” wird lediglich zum “Tap”, einem unbelasteten Schließen neben dem Standbein. Die Figuren des Discofox stammen aus verschiedenen anderen Tänzen, zum Beispiel Quickstep, Jive oder Boogie-Woogie. Musikalisch gesehen ist der Discofox eindeutig der vielseitigste Tanz. Oldies, Klassiker aus den 80´er oder 90´er Jahren als auch aktuelle Chartbreaker sind tanzbar. Der Kreativität des Tänzers sind keine Grenzen gesetzt: Mit etwas Erfahrung können neue Figuren oder Kombinationen selbst entwickelt werden.

Langsamer Walzer

Hervor ging der „English Waltz“ aus dem Wiener Walzer. Englische Tanzlehrer halbierten schlicht das Tempo des Wiener Vorbildes. So entstand einer der elegantesten und schönsten Tänze überhaupt. Sein ¾ Takt und die rund 30 Takte in der Minute gewähren genug Zeit, um mit Heben und Senken in Fuß- und Kniegelenken eine weiche wellenförmige Bewegung zu erzeugen. Gerade die Technik des Langsamen Walzer hilft zum Aufbau einer wirkungsvollen Muskulatur, die auch in anderen Standardtänzen hilfreich ist. Daher steht der English Waltz oft am Anfang eines Tanzkurses. Dort wird zunächst der einfach wirkende aber technisch anspruchsvolle -Grundschritt im Carree erlernt. Anschließend folgt eine rechtsdrehende Bewegung. Viel Wert wird auf eine saubere Ausführung und gute Haltung gelegt, da im Langsamen Walzer der Grundstock für andere Standardtänze gelegt wird.

Quickstep

Der Quickstep ist der Sekt unter den Standardtänzen, denn er ist spritzig, lebendig und er prickelt herrlich in der Bauchgegend. Er ist wahrhaft schnell mit seinen bis zu 52 Takten in der Minute. Aber fließt der Körper erst einmal, dann spielt die Geschwindigkeit keine Rolle mehr. Schade nur, dass manchmal ein anderes Paar ein jähes Abstoppen erzwingt. Aber was soll´s: Tanzen bringt riesen Spaß, und Quickstep ist einfach richtig flott.

Slow Fox

Er ist der englische Gentleman unter den Standardtänzen. Fließende Bewegungen und höchste Ästhetik machen diesen Tanz so reizvoll und angenehm anzuschauen. Nur Kinder reicher Eltern durften früher diesen Tanz lernen und selbst heute ist es in englischen Tanzschulen außergewöhnlich, den Slowfox anzubieten. Aber er gehört dazu und wer Lust und Spaß daran hat, die Bewegungen zu erlernen, ist selbstverständlich eingeladen, ihn mit uns zu erarbeiten.

Tango

Der Tango ist der einzige Standardtanz der nicht zur Gruppe der Schwungtänze gehört. Seinem Ursprungsland Argentinien entsprechend ist der Tango ein lateinamerikanischer Tanz, dem europäische Tanzlehrer ähnlich wie in anderen Lateintänzen den eigenen Stempel aufdrückten. Dennoch ist der eigentliche Charakter noch zu erkennen: Harte und schnell getanzte Drehungen oder Bewegungen wechseln mit weichen, manchmal schon katzenartigen, Bewegungen ab. Viel Tempo und ein gewisses Maß an Taktstärke verlangt der marschartige Rhythmus. Er fordert nahezu Stakkato-Bewegungen ein. Um die Geschwindigkeit auch erreichen und halten zu können, stehen Tangotänzer deutlich tiefer im Knie. Eine engere Tanzhaltung rundet das Bild ab. Mit seinen 33 Takten in der Minute ist er ein 4/4 Takt.

Wiener Walzer

Von allen Tänzen des Gesellschaftstanzes hat der Wiener Walzer die längste Geschichte. Zwar waren schon im 18. Jahrhundert vergleichbare Tänze bekannt, doch den eigentlichen Siegeszug rund um die Welt trat der schwungvolle Walzer im Wien des 19. Jahrhunderts an. Nach und nach wurden die damals noch gehüpften Schritte durch gleitende ersetzt. Und das war bei sechzig Takten in der Minute und dem typischen ¾ Takt dringend geboten. Obwohl der Wiener Walzer nur aus zwei Grundfiguren (Links- und Rechtsdrehung einschließlich der nötigen Übergänge) und einer Drehung auf dem Platz, dem Fleckerl, besteht, bereitet das Erlernen manchmal ein bisschen Mühe. Nicht die Schritte sind schwer zu koordinieren, sondern das Tanzen mit dem Partner oder der Partnerin bei höherer Geschwindigkeit.

Tanz ABC - Lateinamerikanische Tänze

Cha Cha

Der jüngste der Lateintänze hat sich inzwischen zu einem der beliebtesten Gesellschaftstänze gemausert. Die Triole innerhalb des Taktes (4-und-1) verleiht dem Cha Cha seinen Namen und seinen Charakter. Er wird im 4/4-Takt mit 30 bis 33 Takten pro Minute getanzt. Seine Ähnlichkeit zur Rumba ist nicht ganz ohne Grund: Man geht davon aus, dass die Kubaner die schnelleren Takte im Rumba mit Schritten oder anderen Bewegungen aus dem Mambo betont haben. Charakteristisch für den Cha Cha sind seine lustigen, frechen und fast schon verspielten Figuren, die an einen koketten Flirt erinnern. Kennzeichnend sind gestreckte Beine in allen Abschlusspositionen einer Figur. Das ergibt elegante Beinlinien bei einer durch die Rhythmik geförderten akzentuierten Bewegung.

Jive

Der Jive ist ein Ableger des Boogie-Woogie und Jitterbugs, der heute häufig auch noch Elemente des Rock´n Roll aufweist. Nach dem 2. Weltkrieg brachten amerikanischen Soldaten den Boogie-Woogie mit nach Deutschland. Getanzt nach Rock´n´Roll-Musik, gespickt mit kleineren Hebefiguren trat er in Windeseile seinen Siegeszug an und prägte die “Wirtschaftswunderjahre” wie kein anderer Tanz. Englische Tanzlehrer entwickelten daraus später den Jive, der zu etwas langsamerer Musik eleganter getanzt wird (44 Takte pro Minute, 4/4-Takt). Auf Hebefiguren aus dem Rock´n Roll wird verzichtet. Die Mischung aus den Originaltänzen machten aus dem Jive zu guter letzt einen springlebendigen und witzigen Tanz mit einem coolen Schuss Swing. Gerade die Mischung hat den Tanz seit seiner Einführung zu einem der beliebtesten Lateintänze aufsteigen lassen.

Paso Doble

Das spanische Wort für “Doppelschritt” hat diesem Tanz seinen Namen gegeben. Paso Doble wird im 2/4 Takt getanzt und hat 60 Takte/Minute. Der spanisch-französische Volkstanz mit Einschlägen vom Flamenco und einer marschartigen Rhythmik stellt einen Stierkampf dar. Der Mann ist ein stolzer Matador, die Frau wird häufig fälschlich in die Rolle des Capes oder des Stiers gepresst. Tatsächlich ist sie aber eine feurige Flamenco-Tänzerin, die den Torero umgarnt. Wegen seines Charakters als Marsch gibt es beim Paso Doble im Gegensatz zu allen anderen lateinamerikanischen Tänzen keine Hüftbewegungen. Dafür ist die Körperspannung wegen der zu tanzenden Geschwindigkeit recht hoch. Die Anzahl der Takte und die Höhepunkte in der Musik erfordern eine genau zugeschnittene Choreografie.

Rumba

Kaum ein anderer Tanz zeigt die erotische Beziehung zwischen Frau und Mann auf wie die Rumba. Gefühlvolle weiche Bewegungen und ein starker Ausdruck sind ihre Merkmale; das Wechselspiel zwischen Liebe und Zurückweisung ist das Thema. Während der Mann zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit schwankt, zeigt die Frau als Zeichen ihrer Hingabe in vielen Figuren alle weibliche Verführungskunst. Entstanden ist die aus Kuba stammende Rumba tatsächlich aus dem Balzverhalten eines Vogels. Das weibliche Tier muss sich redlich mühen, das Männchen in ihr Nest zu locken. Aus diesem Verhalten leiteten die Kubaner die Rumba ab, die im 4/4 Takt gespielt nur 30 bis 32 Takte pro Minute aufweist. Zeit genug, um den Partner zu umgarnen. Um die Rumba perfekt zu erlernen, ist neben einer zu entwickelnden Technik eine gehörige Portion Taktgefühl und etwas Übung nötig.

Salsa

Salsa verbindet afrokaribische und europäische Tanzstile. Neben einem religiösen Bezug hatte der Tanz immer auch eine wichtige Funktion zum Finden eines geeigneten Partners und zur Eroberung einer Frau. Im Gegensatz zu vielen anderen Tänzen gibt es keinen einheitlichen Grundschritt, wohl aber darf der „Vorwärts-Rückwärts Grundschritt auf 1“ als der verbreitetste Grundschritt gelten. Salsa wird im 4/4-Takt getanzt. Der Grundschritt erstreckt sich jedoch über zwei Takte, weswegen Tänzerinnen und Tänzer meist nicht auf vier, sondern auf acht zählen. Typisch ist die Pause auf dem jeweils vierten Schlag eines Taktes. Damit spiegelt der Grundschritt den besonderen Salsa-Rhythmus wider.

Samba

Afrikanische Sklaven brachten verschiedene Tanzformen mit nach Brasilien. Die wurden im 19. Jahrhundert zur heute getanzten Samba vereinigt. Im Paartanz erlaubt der heiße Rhythmus, Körper und Geist in Bewegung zu setzen. Zu schwingenden (bouncen) und schnellen Grundschritten gesellt sich ein pulsierendes und fließendes Bewegungsgefühl im 2/4-Takt. In Brasilien verkörpert der Samba verschiedene Seiten im Leben: Trostspender, Freudenfest, Flucht aus der Wirklichkeit und auch Ausgelassenheit sind die treffenden Worte. Er fasziniert durch die Lebendigkeit und Sensualität. Samba ist schwerer zu erlernen als andere lateinamerikanische Tänze. Dafür vermittelt kein anderer Tanz das Latino-Feeling so lebendig wie er. Angeboten wird der Samba in den Fortgeschrittenen-Kursen. Es beginnt mit dem Erlernen des Bouncen in den Grundschritten und dem Wischer. Mittelpunkt ist die Beachtung des richtigen Einsatzes der Fuß- und Kniegelenke. Natürlich wird dabei auch der Muskulatur und Körperhaltung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

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